Eine Gewichtsregulation oder Gewichtsreduktion kann durch eine Reihe von Faktoren behindert werden: Unter anderem durch Diäten, die zu einer Erniedrigung des Grundumsatzes führen (JoJo Effekt), falsche kohlehydratbetonte Ernährung und Bewegungsmangel, Schilddrüsenüber- und unterfunktion, übermäßige Insulinproduktion mit starker Unterzuckerung, eine gestörte Darmflora, Nahrungsmittelintoleranzen, Nebenwirkungen durch Medikamente, Hormon- und Neurotransmitterdysbalancen. Auch nitrosativer Stress mit mitochondrialer Fehlfunktion kann durch Blockierung der Energiegewinnung in den Zellkraftwerken eine Rolle spielen. Bei nitrosativem Stress haben sich bereits im Übermaß bestimmte toxische Substanzen gebildet, die als freie Radikale die Zellatmung („Wissenswertes“) reversibel oder irreversibel blockieren können. Die verminderte Energieproduktion führt dann zu einem Energiemangel in Körperzellen, Organen und Geweben. Bei zusätzlicher körperlicher Anstrengung, die in diesem Falle ohnehin schon sehr schwer fällt, wird ein schon vorhandener Energiemangel noch verstärkt. Alle Mühe abzunehmen führt nicht zum Erfolg, sondern zu noch mehr Stress, denn Nervenzellen brauchen besonders viel Energie. Der allgemeine Energiemangel äußert sich in erhöhter Erschöpfbarkeit und einem ständigen Hungergefühl, das die Betroffenen geradezu zum Essen zwingt. Zu viele Kohlehydrate hemmen dann den Fettabbau und der Mangel wird noch verstärkt – ein Teufelskreis.