Hormone haben eine große Fülle an lebenswichtigen Funktionen in unserem Körper:
Sie regeln z. B. den Blutdruck, regulieren den Blutzuckerspiegel, den Wasserhaushalt, die Körpertemperatur, sind zuständig für die Fortpflanzung, ein Gelingen der Schwangerschaft und vieles mehr. Großen Einfluss haben sie auf unsere Stimmungen und die Gefühlslage. Auch ob wir uns krank oder gesund, voller Energie oder müde und abgespannt fühlen, hat häufig mit unserer hormonellen Versorgung zu tun.
Nicht nur die Geschlechtshormone sind hier maßgebend, sondern ebenso die Hormone der Nebenniere, das Insulin, die Schilddrüsenhormone, das Wachstumshormon u.v.a.
Ist eines oder mehrere dieser endokrinen Systeme nicht intakt, kann es zu folgenden Störungen kommen: Wechseljahrsbeschwerden mit den typischen Hitzewallungen, PMS, Zysten, Myome, Endometriose, Schilddrüsenüber- und unterfunktion, zyklische Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Migräne, Ängste, Depressionen und innere Unruhe, Haar- und Hautprobleme, unerfüllter Kinderwunsch, Libidoschwäche, Gewichtsprobleme, Osteoporose und viele mehr.

Die Nebenwirkungen synthetischer Hormone sind inzwischen hinlänglich bekannt und durch Studien belegt.

Positive Veränderungen im hormonellen Bereich sind schon durch adäquate Ernährung, vernünftige Bewegung, Stressreduktion und pflanzliche Unterstützung zu erreichen. Ist jedoch der Mangel zu gravierend und zu lange andauernd, kann der Einsatz von bioidentischen Hormonen sinnvoll und erfolgreich sein. Sie blockieren nicht das Hormonsystem, sondern passen zu den körpereigenen Hormonen wie ein Schlüssel zum Schloss und verhalten sich im Körper exakt wie diese; d.h., auch der Umbau der Hormone untereinander findet ungestört und natürlich statt. Gemessen werden sie mittels eines Speicheltests, der die im Körper wirklich freien, d.h. aktiven Hormone anzeigt. Zwischen 2 bis 5 % sind freie Hormone, der Rest ist gebunden.
Hormonelle Dysbalancen sind häufig als Symptom einer systemischen Beeinträchtigung des Organismus zu betrachten. Bei beeinträchtigter Mitochondrienfunktion wird schon die Synthese der Hormone gestört.