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Multisystemerkrankungen
Erkankungen mit Beteiligung des gesamten Organismus und individuell unterschiedlicher Symptomatik. Zugrunde liegen erworbene Mitochondrienschäden. Besonders betroffen sind Gewebe oder Organe mit hohem Energieverbrauch wie Nervensystem, Muskulatur und Herz, Darm und Immunsystem.

Nitrosativer Stress
Vermehrte Bildung von Stickstoffmonoxid, NO, einem Gas, das im Körper wichtige Funktionen erfüllt. Bei chronischer Überproduktion hemmt NO reversibel, sein weitaus aggressiveres Umwandlungsprodukt Peroxinitrit irreversibel zahlreiche Stoffwechslprozesse.Auslöser können sein: Infektionen aller Art, HWS-Instabilitäten, Belastungen mitUmweltgiften, psychische Traumata, Medikamente, kohlenhydratreiche Ernährung, Nahrungsmittelintoleranzen und sog. oxidativer Stress. Dieser bedeutet eine übermäßige Freisetzung von freien Radikalen, die durch körpereigene Abwehrmechanismen (Antioxidantien) nicht mehr ausreichend begrenzt werden. Es kann zu Kettenreaktionen kommen.

Enzymabhängige Stoffwechselvorgänge
Stoffwechselreaktionen, die ohne Enzyme (=Reaktionsvermittler und Beschleuniger) nicht ablaufen würden. Zusätzlich sind oft Coenzyme (Vitamine) oder Cofaktoren (Mineralstoffe oder Spurenelemente wie z.B. Magnesium oder Zink) für den Reaktionsablauf zwingend nötig.

Mitochondriopathie
Erworbene oder in der Regel mütterlicherseits vererbte Schädigung der Zellkraftwerke. Sind etwa 66% der Mitochondrien geschädigt, kommt es zur Manifestation chronischer Erkrankungen.Ausdrücklich nicht gemeint sind hier die klassischen Mitochondropathien durch Genmutationmit geringerer Lebenserwartung. Auch durch nitrosativen Stress kann es zu Veränderung der relativ anfälligen Mitochondrien-DNA kommen (Träger der genetischen Information für die Mitochondrienfunktion).

Zellatmung
Energiebereitstellender Prozess in Mitochondrien unter Verbrauch von Sauerstoff.

Freie Radikale
Sehr reaktionsfreudige Atome oder Moleküle mit einem ungepaarten Elektron, die nützliche Funktionen im Körper ausüben. Bei übermäßiger Freisetzung können sie aber Zellen, Gewebe oder Organe schädigen, in dem sie diesen die fehlenden Elektronen „entreißen“.

Orthomolekular-funktionelle Substanzen
Mikronährstoffe ( Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe u.a. ), die präventiv oder therapeutisch zusätzlich zur Ernährung ergänzt werden. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Dosierungen gelten wohlgemerkt nur für junge gesunde Menschen zur Prävention. In der Orthomolekularen Medizin werden diese Dosierungen in Prävention und Therapie z. T. deutlich erhöht, um positive Effekte im Stoffwechsel zu erzielen.